Wer einen Urlaub auf Teneriffa bucht, erlebt nicht nur sonnige Strände, sondern auch eine atemberaubend schöne Natur. Der Teide-Nationalpark hat eine Fläche von 136 km² und wird von über drei Millionen Touristen jährlich besucht. In diesem Park befindet sich der höchste Berg Spaniens, der „Pico del Teide“. Er ist ein aktiver Vulkan und es ranken sich viele Geschichten um ihn. Da die Insel ein spezielles Klima aufweist und geographisch vom Festland abgegrenzt ist, haben sich die Pflanzen der Insel an die speziellen Gegebenheiten angepasst. Diese besonderen Gewächse werden als „endemische Pflanzen“ bezeichnet und finden sich nur auf der Insel Teneriffa sowie den anderen Inseln, die zu den Kanarischen Inseln gezählt werden. Dazu gehört auch die Pflanze Taginaste Echium, die durch ihre Größe und ihren ungewöhnlichen Blütenstand auffällt.

Der rotblühende Natternkopf

Besonders eindrucksvoll ist der rote Teide-Natternkopf, den Besucher im Teide-Nationalpark vorfinden. Die mehrjährige Pflanze kann eine Wuchshöhe von drei Metern erreichen und blüht in einem knalligen Rot. Wer im Frühling oder Frühsommer nach Teneriffa reist, kann diese imposante Pflanze ungefähr zwischen Juni bis August blühen sehen. Die Pflanze, deren farbenfroher Blütenstand aus Hunderten von kleinen und roten Blüten besteht, hat sich perfekt an die Lava-Böden rund um den Berg Pico del Teide angepasst. In der kargen, einer Mondlanschaft gleichenden Umgebung sticht die Pflanze mit ihrer kegelförmigen Doldenblüte direkt ins Auge. Wer nach Teneriffa reist, sollte diese Pflanze mit eigenen Augen gesehen haben.

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