• 13. März 2013
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Der kleine Ort Garachico liegt im Norden Teneriffas auf einer Lavazunge. Früher eine blühende Handelsstadt ist die 6000-Seelen-Gemeinde heute für ihre blühend weißen Häuser mit strahlend roten Dächern und die gut erhaltenen historischen Gebäude bekannt.

Wir empfehlen die Anfahrt über das Tenogebirge mit einer Rast in einem der hervorragenden Restaurants in San Juan del Reparo. Denn auf dieser serpentinenreichen Strecke bieten sich dem Besucher wahrhaft atemberaubende Panoramen über die Nordküste Teneriffas und das weiße Häusermeer Garachicos.
Nicht entgehen lassen sollten Sie sich einen Besuch des Mirador de Garachico, denn hier haben Sie nicht nur die beste Aussicht, Sie können auch beliebig lange verweilen und in Ruhe Bilder machen.

Ehe Sie Garachico besuchen, sollten Sie etwas über die Geschichte dieses heutige nur noch aufgrund seiner Bananenplantagen für die Einwohner wichtigen Ortes lesen. Wir bemühen uns, die nun folgenden Einblicke kurz und interessant zu halten.
Garachico wurde Ende des 15. Jahrhunderts von italienischen Kaufleuten gegründet, die das große Potenzial des Ortes erkannt hatten. Denn aufgrund der Lage im Norden Teneriffas und des leicht anzulegenden Hafens konnte man hier nicht nur den beliebten Malvasia-Wein produzieren, er ließ sich auch sehr leicht in die Heimat verschiffen. Leider hielt die Blütezeit Garachicos nur knapp ein Jahrhundert an … denn als 1706 der Montana de Trebejo ausbrach, wurden große Teile der Handelsstadt zerstört.
Die Einwohner bezeichnen es als ein Wunder, dass der Lavastrom ihre Kirchen und Stadtpaläste verschonte, sodass Garachico heute mit seinen wunderschönen Gebäuden einen Touristenmagneten darstellt und die Bewohner von Tagesbesuchern, Fischerei und Landwirtschaft leben kann. Der Vulkan hinterließ zudem eine Lavazunge, die vor dem Ort im bizarren Roque de Garachico endet.

In der Nebensaison und am frühen Morgen und späten Abend können Sie gut im Ortszentrum parken, am Plaza de Libertad. Hier finden Sie viele Sehenswürdigkeiten, darunter die schöne Pfarrkirche Santa Ana, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde, und das ehemalige Franziskanerkloster. Dieses kann nicht von innen besichtigt werden, da hier das Rathaus und das Kulturzentrum untergebracht sind, lohnt jedoch auf jeden Fall den Besuch.

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