• 15. März 2013
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Die Caldera Las Cañadas, ein 17 km breiter Vulkankessel in der Inselmitte, ist besser unter dem – falschen – Namen Teide Nationalpark bekannt. Zwar ist die Region als Nationalpark Nacional del Teide y de las Cañadas geschützt, der Teide selbst befindet sich jedoch im Vulkankessel Las Cañadas. Diese Unterscheidung muss man nun nicht kennen, aber wer mit Wissen beeindrucken möchte, der redet von der Caldera Las Cañadas und kann auch erwähnen, dass diese der größte vulkanische Einsturzkrater der Welt ist.

Man erreicht den Nationalpark von jeder Ortschaft der Insel aus, indem man den Schildern zum Teide folgt. Die interessanteste Fahrtstrecke beginnt bei La Esperanza und führt über den Cumbre Dorsal, vorbei am Observatorium de Tenerife.

Von Norden kommend erreicht man das Besucherzentrum und den Teide, ehe die auf 2000 m Höhe liegende Caldera zu sehen ist. Aus südlicher Richtung kommend erblickt man zunächst die Los Roques, eine bizarre Felsformation an der Caldera. Der höchste Felsen der Los Roques ist der 30 m hohe Baum Roques de García.

Wir empfehlen die Anfahrt aus dem Norden, da auf diesem Weg der immer größer werdende Teide seine Besucher empfängt.

Unterwegs durch den Nationalpark sind folgende Stopps empfehlenswert:

canadas-7Am Besucherzentrum beginnen nicht nur die Wanderwege zum Teide, die man sich jedoch nur bei guter Kondition zumuten sollte, hier wird auch eine interessante Ausstellung über den Vulkanismus der Kanarischen Inseln gezeigt. Das Besucherzentrum ist täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Den Aufstieg auf den Teide erleichtert die tagsüber regelmäßig verkehrende Seilbahn, die knapp 25 Euro pro Person sollte man jedoch nur bei gutem Wetter ausgeben. Denn nur dann bietet der höchste Berg Spaniens eine fantastische Aussicht bis zu den Nachbarinseln. Bis zur Bergspitze kommt man übrigens nur mit staatlicher Genehmigung, die im Internet oder im Büro der Parkverwaltung in Santa Cruz erhältlich ist.

Auch bei weniger gutem Wetter, aber nur mit gutem Schuhwerk und bei ausreichender Sportlichkeit, lohnt sich der Wanderweg rund um Los Roques und durch die Caldera Las Cañadas. Der 16 km lange Wanderweg zeigt die vulkanische Schönheit des Nationalparks. Wem das Wandern zu anstrengend ist, der klettert auf die Los Roques und genießt von dort das herrliche Panorama.

Während die Cañadas im Frühjahr mit ihrer farbigen Blütenpracht beeindrucken, kann es im Winter zu Einschränkungen und Straßensperrungen kommen. In den Wintermonaten fährt die Teide-Seilbahn seltener und nur bei guten Witterungsbedingungen.

Im Nationalpark gibt es nur ein Restaurant, gegenüber der Los Roques, daher raten wir zur Mitnahme von Verpflegung und insbesondere Wasser.

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