• 30. Januar 2013
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Der Bergrücken des Cumbre Dorsal gehört zu den landschaftlich schönsten Regionen Teneriffas. Von hier bieten sich dem Besucher herrliche Panoramen auf weite Lavaflächen, grüne Kiefernwälder und dichte Wolkenmeere.

Der Cumbre Dorsal erstreckt sich vom Flughafen Teneriffa Nord bis an den Teide und kann aus Norden und Süden angefahren werden. Kenner beginnen die Tour bei La Esperanza im Norden, da man von hier in die Höhen der Insel bis auf den 2240 m hohen Corral del Nino fährt und auf weiten Teilen der Strecke den Teide im Blick hat.

Empfehlenswert ist es, die auf der Strecke liegenden Halte- und Fotopunkte, die Miradores, anzufahren. Denn von hier bieten sich schöne Panoramen auf La Laguna und Santa Cruz, über den grünen Norden der Insel und nach Gran Canaria oder La Palma. Alle Miradores bieten wunderschöne und lohnenswerte Aussichten, aber wer nicht alle anfahren möchte, der verzichtet auf den Mirador de las Cumbres. Auf keinen Fall verpassen sollte man Montana Grande und den Mirador Ortuno, da beide als die schönsten Miradores der Tour gelten.

Besondere Beachtung sollte man folgenden Sehenswürdigkeiten der Cumbre-Dorsal-Tour widmen:

Das Observatorium von Teneriffa liegt bei Izana und kann von der Ortsstraße für Urlaubsfotos in Szene gesetzt werden. Das astrophysikalische Institut, das auch deutsche Wissenschaftler beherbergt, kann leider nicht besichtigt werden.

Wunderschön ist die S-Kurve kurz vor dem Observatorium, die aufgrund des vorgelagerten Haltepunktes nicht verpasst werden kann. Hier wurden bei Straßenarbeiten mehrere Lavaschichten freigelegt und es entstand eine faszinierende, weltweit einzigartige, Steilkurve. Sie ist eines der beliebtesten Fotomotive Teneriffas, man sollte jedoch den Blick in die andere Richtung und über das leuchtend rote Lavafeld nicht versäumen. Hier am Mirador gibt es auch interessante Erklärungen dazu, wieso Teneriffa häufig in einer recht dichten Wolkenbank liegt und welche kanarische Insel als Einzige stets unter den Wolken bleibt (Lanzarote).

Auf der Cumbre Dorsal bieten sich zwar viele Rastmöglichkeiten, Restaurants oder Kioske gibt es unterwegs jedoch nicht. Daher sollten sich Fahrende Verpflegung und, vor allem im Sommer, Wasser mitnehmen oder noch in La Esperanza einkehren, wo es einige einheimische Restaurants gibt.

Es empfiehlt sich, den Cumbre Dorsal vormittags zu besuchen, um ausreichend Zeit für alle Spaziergänge und Miradores zu haben. Wer möchte, kann die Route aber auch mittags fahren.

In den Wintermonaten kann die Straße wegen Schnee und Eis gesperrt sein, sodass man sich vor Fahrtantritt erkundigen sollte, ob die geplante Route möglich ist. Im Frühjahr zeigt sich die Landschaft in bunter Blütenpracht.

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