Seit mehr als 100 Jahren wünschen sich die Menschen auf der Insel Teneriffa eine Eisenbahnstrecke, nie hat es geklappt und die Blechlawinen der Autos rollen immer noch über die Autobahn von Norden in Richtung Süden. Sollte es aber wirklich so sein, wie es sich die Regionalregierung vorstellt, soll sich das auf der Kanareninsel aber schon bald möglichst ändern.
Die Berliner Morgenpost meint dazu, dass die spanischen Bewohner die Absicht haben, dass der Transrapid als Magnetschwebebahn auf der Insel eingesetzt wird. Der Bau, welcher in den nächsten Jahren fertig gestellt werden soll, kostet einige Milliarden Euro. Mit einer Hochgeschwindigkeit von 500 km/h soll dieser Zug auf einer Strecke von 120 km den Norden mit dem Süden verbinden.
Die niedrigen Betriebskosten so wie das umweltfreundliche Bahnsystem machen das Vorhaben so attraktiv. Die Prüfer gaben aufgrund einer Machbarkeitsstudie grünes Licht und weil die Trasse dann über dem Mittelstreifen der Autobahn führt, werden auch keine Brücken und Tunnel benötigt. Beaufsichtigt und geführt werden soll dieser Bau von deutschen Ingenieuren.
Da die EU bis zu 50% der Kosten tragen möchte, werden jetzt erst einmal die Finanzen überprüft. Der Kostenvoranschlag ist generell nur minimal höher für den Transrapid als für das angedachte vorherige Zugprojekt. Aus diesem Grund sieht man der Entwicklung des Transrapid Projektes auf Teneriffa positiv entgegen. Des Weiteren hat die Spanische Regierung eine Beteiligung der Kosten für 2015 in Milliardenhöhe zugesagt. Bleibt abzuwarten, was nun wirklich auf Teneriffa mit dem Tranrapid geschieht.

Der einzige Transrapid, der auf der ganzen Welt unterwegs ist, befährt eine Strecke von 30 km Länge zwischen Shanghai und dem Flughafen von Pudong.
Weitere Planungen, die Deutschland betrafen, wie Berlin-Hamburg und München-Flughafen, wurden abgebrochen, nachdem ein schwerer Unfall auf der Transrapid Strecke in Lathen 15 Tote und viele Schwerverletzte nach sich zog.

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